Archiv der Kategorie: Moto

Primärtrieb Deckel Instandsetzung Harley Davidson

Mahlende Geräusche aus dem Primärtrieb?

IMG_0067Wer mit einem Lagerschaden am Primär-Trieb fährt muss oft tief in die Tasche greifen. Meist kommen noch veredelte Teile zum Einsatz um
die Optik des Bike’s zu schärfen, dann wird’s richtig teuer.

Ein Lagerschaden im Primär-Trieb Deckel kann schnell den kompletten Deckel ruinieren, dass oftmals nurnoch das erneuern in Frage kommt.

Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht einen solchen Deckel zu überholen.IMG_0071

Hierzu wird der originale Lagersitz aufgefräst, um im nächsten Schritt eine Passhülse anzufertigen, die den neuen Lagersitz bildet und gleichzeitig Platz für den Simmerring schafft.

Die neue Passhülse wurde speziell mit FE-Methoden berechnet um die Passgenauigkeit zu bestimmen.

IMG_0078Hierbei lag das Augenmerk auf der Verformung des Passsitzes aufgrund des Einpressvorganges der Hülse in den Primär-Deckel.
Nur so kann der genaue Toleranzbereich des Einbausitzes für das Kugellager gewährleistet werden.

 

Je nach Motorisierung und “Tuning-Grad” wird das Material der Passhülse gewählt, und deren Abmaße angeglichen.

 

IMG_0087 shapeimage_5

Kennzeichenhalter Ducati Sport 1000 Custom

original_9Im Zuge meines CaféRacer Umbaus habe ich ein Kennzeichenhalteblech konstruiert, welches nach wünsch mit moderner LED Technik ausgerüstet werden kann, wie auch mir dem alten Look der CaféRacer.

Für mein Projekt habe ich für den modernen LED-Look entschieden.

Das Edelstahlblech wird mittels Lasertechnik aus dem vollen Blech geschnitten, hierbei sind verschiedene Blechstärken realisierbar, was das ganze individuell macht für den jeweiligen Einsatzzweck.

original_5original_4

Eine Strebe nimmt Vibrationen im Aufnahmebereich und trägt zu Aussteifung bei.

original_8 original_3
Die fertige Einheit sitz mit knappen Abstand unter dem Serienheckteil und bildet einen formschlüssigen Abschluss ohne eine hervorstehende Optik zu generieren.

Bleche für die moderne LED Version sowie für den Old-School-Look stehen im Lager noch bereit.

IMG_1272 IMG_1273

Adapter für Kupplungsnehmerzylinder Ducati

original_5

originalDer Performance Parts Kupplungsnehmerzylinder mit 30mm Kolbendurchmesser ist ein formschönes und qualitativ hochwertiges CNC Frästeil.
Neben der tollen Verarbeitung und Optik sticht die Abdichtung des Druckraumes gegen die Kupplungsdruckstange mit einem Radialwellen-
dichtring außerdem hervor.

Leider birgt sich hinter dem hochwertigem Zubehörteil ein Konstruktions-
fehler, der nicht außeracht zu lassen ist!

original_2

Durch den fehlenden Absatz gegenüber dem original Zylinder liegt die Kupplungsdruckstange im Bereich des vorderen Kettenritzels um knappe 8mm frei! Hier kann das mit Dreck und Staub vollgesogene Kettenfett frei auf die Kupplungsdruckstange gelangen und sich in die Führung dieser einarbeiten. Dies kann folgeschwere Probleme im Bereich des Kupplungsaurückmechanismus im Motorblock zurücklassen.

Das Bild zeigt den montierten PerformanceParts original_1 Kupplungs-nehmerzylinder mit der freiliegenden Kupplungsdruckstange. Diese liegt genau neben dem Antriebsritzel. Hier schleudert der aufgenommene Dreck der Kette direkt hinein.

Am originalen Kupplungsnehmerzylinder sieht man nach 1000km schon reichlich angesammelten Kettenschlamm.

Um dies zu verhindern habe ich einen Adapter gefertigt, welcher den Kettenschlamm und Dreck um die Kupplungsdruckstange fernhält und diese wie zuvor gegen das Motorgehäuse abdichtet. Außerdem verhindert er das dieser
Dreck und Schlamm in die nähe des PerformanceParts Radialwellendichtringes gerät und mindert somit hier auch den Verschleiß.

original_4

Der Adapter kann wahlweise aus Messing, Bronze oder Aluminium hergestellt werden.
Er verwendet den originalen O-Dichtring gegen das Motorgehäuse und besitzt Zylinderseitig eine Passung, die ein Verrutschen gegen den Radialwellen-dichtring verhindert und gleichzeitig den Adapter darauf Zentriert.

Ducati Sport 1000 CaféRacer Umbau

original_1Als ich dieses Motorrad zum ersten mal sah, war es Liebe auf den ersten Blick.

Die Ducati Sport 1000 verkörperte für mich die perfekte Fusion aus einer Basis für einen CaféRacer und meines Traumes, dass mein erstes Motorrad in meinem Besitz eine Ducati sein muss.

Nun, als ich dann nahe Karlsruhe ein wunderschönes Exemplar fand begann diese Geschichte wahr zu werden. Nachdem dieses Motorrad alles andere als ein „Vernunftkauf“ war, musste etwas passieren.

Das Fahrwerk schlecht, die Straßenlage meiner 30 Jahren alten Gummikuh besser, und auch so einige Serienmerkmale einfach unglaublich … „Ducati“. Also entscheid ich mich diverse Änderungen vorzunehmen, die ich hier erläutern möchte.

Auspuffanlage:
Hier entschied ich mich für’s erste für eine Termignoni 2-in-1 Auspuffanlage, welcheshapeimage_5 durch ihr entsprechendes Baujahr noch eine homologenisierung für die Sport 1000 erhielt. Diese wird zusätzlich mit Hitzeschutzband an den Krümmern ausgestattet. Später ist eine Eigenbau-Auspuffanlage geplant, die jedoch erst
nach dem Komplettumbau angefertigt und Tüv geprüft werden soll.

Tacho+Scheinwerfer:
Zu einem CaféRacer gehört ein Rundscheinwerfer. Der originale Scheinwerfer
hat eine super Optik, leider ist die Position nicht ganz Optimal. Hierzu wird ein spezieller Adapter aus dem vollen gefräst, welcher es erlaubt den Scheinwerfer sowie den Tacho tiefer anzuordnen. Die perfekte Abrundung bringt dann die CNC gefertigte Gabelbrücke mit sich.

Tail-Chop:
Die originale Rücklicht/Kennzeichen-Anbindung gehört der Vergangenheit an. Hier wird ein aus Edelstahlblech CNC-Laser geschnittener Halter gefertigt, welcher ein neues LED-Rücklicht und Blinker mit Kennzeichenhalter vereinigt. Hierzu findet Ihr mehr unter der eigens angelegten Projektrubrik.

Fahrwerk, Felgen, Bremsanlage:
Das originale Fahrwerk der Ducati Sport 1000 ist eher für gemütliches Fahren ausgelegt. Keine Spur von Kurvenjagen in Sicht. Um sich den Namen Sport Mille zu verdienen, wird das Fahrwerk grundlegend verändert. Auf dem Zubehör-Markt gibt es etliche Fahrwerksteile, die das Fahrverhalten der Sport 1000 schon immens verbessern. Der größte Schritt wurde von Ducati selbst getan, indem in die Paulsmart Version eine Öhlinsfedergabel an der Vorderachse sowie ein Öhlins Federbein an der Hinterachse eingesetzt wurde. Doch selbst dieses Fahrwerk erlangt seine Kompetenz erst, wenn es zusätzlich überarbeitet und eingestellt wird.

Ich möchte daher der Sport 1000 ein gänzlich neues Fahrwerk einsetzen.
Grundlage ist das Öhlins Rennsportfahrwerk der Ducati 999R, da hier Öhlins’ stärkste Gabel zum einsatz kommt.
Hierzu sind einige Modifikationen bezüglich der Anbindung vorzunehmen. Außerdem werden die Komplette Bremsanlage der 999R sowie deren Aluminium Schmiedefelgen in die Sport 1000 einzug erhalten.

Erste Teile liegen auf Lager.100_0796
-Öhlins Gabel mit Radialsattelaufnahme
-Brembo Festsättel
-Aluminium-Schmiedefelgen
-Kettenradträger und Zahnrad
-Sattelträger
-Kohle-Kotflügel

Weiteres folgt…